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Befreiungs- und Integrationstherapie

Grundlagen

Dieser von mir selber entwickelten Heilmethode liegt die Tatsache zu Grunde, dass wir über 3 Körper verfügen. Unser Mentalkörper wird mit unseren Gedanken assoziiert, der Emotionalkörper mit den Gefühlen und der physische Körper mit Empfindungen.

Lange Zeit war für die breite Masse der physische Körper, die sichtbare Materie die einzige Realität. Seit geraumer Zeit findet ein Paradigmawechsel zurück zu alten Weisheiten statt.

„Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war dieses Wort.“ lesen wir auch in der Bibel. Wobei Wort ein anderer Begriff für Geist oder Logos ist. Ergo ist der „Geist“ die eigentliche Schöpferkraft. „…und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.“ heißt es an anderer Stelle. Das Element Wasser repräsentiert die Gefühle.

Die Materie entstand als Letztes und aus der Quantenphysik wissen wir, dass die Materie des gesamten Universums lediglich die Größe eines Stecknadelkopfes umfasst und somit gar nicht existiert. Daher ist der physische Körper dem Mentalkörper und dem Emotionalkörper unterzuordnen. Daraus ergibt sich die logische Schlussfolgerung: wollen wir Heilung in der Materie bewirken, ist es ratsam, nicht das Symptom zu bekämpfen sondern sich den anderen beiden Ebenen zuzuwenden.

Während meiner eigenen über 20-jährigen Arbeit im geistig-seelischen Bereich ist es mir gelungen, eine neue Methode zu entwickeln, welche auch geisteswissenschaftliche Bedingungen im Sinne von Rudolf Steiner, dem Begründer der Anthroposophie, erfüllt.

Die „Befreiungs- und Integrationstherapie“ (BIT) beinhaltet, wie von der modernen Wissenschaft gefordert, exakte Definitionen, Gesetzmäßigkeiten und Reproduzierbarkeit von Ergebnissen. Außerdem lässt sie sich sehr gut mit anderen Methoden kombinieren und ist eine Hilfe zur Selbsthilfe.

Ablösung von Elternprägungen

Das Kernstück dieser Methode ist die Ablösung der „Elternprägungen“. Kinder ahmen ihre Eltern unreflektiert nach: Stimme, Mimik. Gestik, Gewohnheiten Charaktereigenschaften und Weltanschauungen. Dies geschieht selbst dann, wenn sie nicht mit ihren leiblichen Eltern aufwachsen. Adoptiveltern und andere Betreuungspersonen spielen dabei eine untergeordnete Rolle.

In der westlichen Kultur versuchen heute viele Menschen, sich von den „negativen Prägungen“ ihrer Eltern zu befreien, da sie nicht mehr zeitgemäß sind und bereits den Generationen vor uns viel Leid, sowohl in der Familie als auch global, beschert haben. Wären wir darauf angewiesen, jede dieser Millionen von Prägungen einzeln zu bearbeiten, mit welcher Methode auch immer, könnten wir diese Aufgabe niemals beenden. Dank der BIT gelingt es mühelos, im Rahmen eines Rituals, welches exakten Gesetzmäßigkeiten folgt, die vier „übergeordneten Prägungen“ abzulösen, wodurch all die anderen untergeordneten Prägungen ihre Macht verlieren.

Seit Anbeginn der Menschheit werden folgende vier Prägungen von beiden Eltern an ihre Kinder weitergegeben: die Unfähigkeit, sich selbst und anderen zu verzeihen, sowie die Unfähigkeit, für sich selbst und andere Menschen Verständnis aufzubringen. Und darauf basieren letztendlich sämtliche zwischenmenschlichen Konflikte, gleich ob in der Politik, im Beruf oder in der Familie.

Das Geschenk des Verzeihens

Verzeihen bedeutet, den eigenen Schmerz loszulassen, ganz gleich ob ich mir selber etwas verzeihe oder jemand anderem.

Nur mit dieser Definition lässt sich verstehen, warum Verzeihen ein Geschenk an sich selber ist, wie eines von vielen Beispielen aus meiner Praxis zeigt:

Ein Klient litt seit zwei Jahren unter neuralgischen Gesichtsschmerzen auf der rechten, der männlichen Seite. Er hatte unter anderem seinem Bruder den sexuellen Missbrauch nicht verziehen und sich selbst nicht, dass er nach seiner Scheidung seine Vaterrolle nur noch marginal wahrnehmen konnte. Da der seelische Schmerz auf Grund der Prägung nicht losgelassen werden konnte, kehrte dieser in Form eines körperlichen Schmerzes, welcher schulmedizinisch nicht zu begründen war, zurück.

Das Geschenk des Verstehens

Sich selbst oder jemand anderen zu verstehen bedeutet, Verständnis aufzubringen für die menschlichen Ursachen der jeweiligen Handlungsweise. Vor allem Frauen glauben gerne, andere zu verstehen heißt, die eigene Meinung oder Bedürfnisse zu verleugnen. Weit gefehlt.

Ehrliches Verständnis besteht darin sich selbst und andere als „Mensch“ mit seinen Fehlern und Schwächen wahrzunehmen und zu akzeptieren dass niemand jemals perfekt sein kann.

Um den einzelnen in seiner Individualität besser zu verstehen gibt es Werkzeuge wie die Astrologie und das Enneagramm. Diese können wesentlich effektiver genutzt werden, wenn die Prägung des „Nichtverstehens“ aufgelöst wurde. Das Ergebnis ist ein von selber funktionierendes harmonisches Zusammensein mit anderen Menschen weil der Kampf des Rechthabens beendet ist.