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Ablösung von Elternprägungen

Ganzheitliche Heilung unter Berücksichtigung der Einheit von Geist Seele und Körper

Die mentale Befreiungs- und Integrationstherapie (MBIT), entwickelt von Zahnärztin Sophya Susanne Berthold

Wir leben in einer Gesellschaft, in der man stets um Perfektion bemüht ist: größer, schneller, stärker, schöner, unbegrenztes Wachstum! Wohin uns das geführt hat, sehen wir unter anderem an der globalen Finanzkrise und auch im Gesundheitsbereich sind die Geldtöpfe leer, da die Menschen immer kränker werden.

In der Nacht wird fleißig weitergearbeitet, nämlich am Gebiss. Die Spuren dieser nächtlichen Arbeit zeigen sich in Form von so genannten Abrasionen, verspannter Muskulatur und später in Nackenschmerzen und Kiefergelenksbeschwerden. Ein rein schulmedizinisch orientierter Zahnarzt behandelt diese Symptome mittels einer Knirschschiene. Spätestens wenn diese auch noch durchgebissen ist, sind wir mit unserem Perfektionsanspruch am Ende, denn dieser bemüht sich lediglich um den Körper bzw. die Materie. Der Geist und die Seele bleiben unbeachtet und verkümmern.

Perfektion funktioniert nicht wirklich, denn Nichts und Niemand ist perfekt. Unter Berücksichtigung der Einheit von Geist Seele und Körper können wir allerdings sagen, dass wir alle und die gesamte Schöpfung vollkommen sind. In diesem System erkennen wir voll Demut an, dass unser Körper auf vollkommene Art und Weise zum Ausdruck bringt, was sich im Geist und in der Seele abspielt. „Warum glaube ich, mich immer durchbeißen zu müssen? Woran beißen Sie sich die Zähne aus?“ fragt der Volksmund.

Um aus dem Circulus vitiosus herauszukommen braucht es also einen neuen, ganzheitlichen Ansatz, und zwar auch im Geist und in der Seele. Während meiner eigenen über 20jährigen Arbeit im geistig-seelischen Bereich ist es mir gelungen eine neue Methode zu entwickeln, welche auch geisteswissenschaftliche Bedingungen im Sinne von Rudolf Steiner, dem Begründer der Anthroposophie, erfüllt. Die „mentale Befreiungs- und Integrationstherapie“ beinhaltet, wie von der modernen Wissenschaft gefordert, exakte Definitionen, Gesetzmäßigkeiten und Reproduzierbarkeit von Ergebnissen.

Wir Menschen erschaffen uns unsere Welt durch Taten, Worte und Gedanken. Die Kraft unserer Gedanken wirkt im Vergleich zu den Taten und Worten langsam und geringfügig, allerdings senden wir fast pausenlos unbewusste Gedanken aus, welche sich summieren. Ein immens großer Anteil dessen sind nicht unsere eigenen Gedanken, sondern die unserer Eltern. Aus Liebe und verschiedenen anderen Motiven übernehmen wir automatisch die Sprache, Stimmlage, Mimik, Gestik, hunderttausende Gewohnheiten und Charaktereigenschaften unserer Eltern. Selbst wenn wir nicht mit unseren Eltern aufwachsen, werden wir von ihnen „geprägt“.

In der westlichen Kultur versuchen viele, sich von den „negativen Prägungen“ ihrer Eltern zu befreien, da sie nicht mehr zeitgemäß sind und bereits den Generationen vor uns viel Leid, sowohl in der Familie als auch global, beschert haben.

Wären wir darauf angewiesen, jede dieser Prägungen einzeln zu bearbeiten, mit welcher Methode auch immer, würden wir diese Aufgabe niemals beenden können. Dank der mentalen Befreiungs- und Integrationstherapie gelingt es mühelos im Rahmen eines Rituals, welches exakten Gesetzmäßigkeiten folgt, die vier „übergeordneten Prägungen“ abzulösen, wodurch sich all die anderen untergeordneten Prägungen mit auflösen.

Seit Adam und Eva werden folgende 4 Prägungen von beiden Eltern an ihre Kinder weitergegeben: die Unfähigkeit, sich selbst und Anderen zu verzeihen, sowie die Unfähigkeit für sich selbst und andere Menschen Verständnis aufzubringen. Und darauf basieren letztendlich sämtliche zwischenmenschlichen Konflikte, gleich ob in der Politik, im Beruf oder in der Familie.

Verzeihen bedeutet: den eigenen Schmerz loslassen, ganz gleich ob ich mir selber etwas verzeihe oder jemand anderem.
Nur mit dieser exakten Definition lässt sich verstehen, warum Verzeihen ein Geschenk an sich selber ist, wie eines von vielen Beispielen aus meiner Praxis zeigt:

Ein Klient litt seit zwei Jahren unter neuralgischen Gesichtsschmerzen auf der rechten, männlichen Seite. Er hatte unter anderem seinem Bruder den sexuellen Missbrauch nicht verziehen und sich selbst nicht, dass er nach seiner Scheidung seine Vaterrolle nur noch marginal wahrnehmen konnte. Da der seelische Schmerz auf Grund der Prägung nicht losgelassen werden konnte, kehrte dieser in Form eines körperlichen Schmerzes, welcher schulmedizinisch nicht zu begründen war, zurück.

Sich selbst oder jemand anderen verstehen bedeutet: Verständnis aufbringen für die menschlichen Ursachen der jeweiligen Handlungsweise.

Immer wieder kommen Klienten in meine Praxis, die bis zu 20 Jahre nicht beim Zahnarzt waren. Sie schämen sich unendlich, da sie nicht verstehen, warum sie wider alle Vernunft nicht in der Lage sind, sich um Ihre Gesundheit und ihr Äußeres zu kümmern. Auch in der Kollegenschaft fehlt häufig das Verständnis dafür, dass diese Menschen durch ärztliche oder zahnärztliche Behandlungen traumatisiert wurden und somit eine Phobie, eine Vermeidungsangst, entstand.

Eine Traumatisierung bewirkt stets, dass sich die Gedanken bezüglich dieses einen Themas unaufhörlich im Kreis drehen und wir unfähig sind einen Ausweg zu finden, was wiederum Zähneknirschen, Schlafstörungen, Burn Out und viele andere Krankheiten zur Folge haben kann. Mittels der MBIT in Kombination mit Trauma- Heilung lassen sich Phobien aller Art schnell und nachhaltig auflösen.

Im Laufe meiner eigenen jahrelangen Beobachtungen und Erfahrungen als Heilerin habe ich festgestellt, dass die Phobie sich selbst zu lieben diejenige ist, von der die meisten Menschen, vor allem Frauen, betroffen sind. Und Mangel an Eigenliebe führt wiederum zum Perfektionismus, womit sich der Kreis hier schließt.

Sophya Susanne Berthold ist Zahnärztin, Heilpraktikerin und Geistheilerin. Nähere Informationen unter:
Zahnarztpraxisberthold.de
Sophya-Susanne-Berthold.com